Me, myself and I

Ich habe dir noch kein Frohes Neues Jahr gewünscht? So, das wird jetzt nachgeholt. Aber vorsicht, heuer sind meine Neujahrswünsche nicht nur verspätet, sondern auch anregend. Denn heuer wünsche ich dir, dass es Dein Jahr wird! Zeit, dass es jetzt gänzlich um dich selbst geht. Für ein Leben, das zu dir passt. Frohes Neues!

Me, myself and I

Ich habe dir noch kein Frohes Neues Jahr gewünscht? So, das wird jetzt nachgeholt. Aber vorsicht, heuer sind meine Neujahrswünsche nicht nur verspätet, sondern auch anregend. Denn heuer wünsche ich dir, dass es Dein Jahr wird! Zeit, dass es jetzt gänzlich um dich selbst geht. Für ein Leben, das zu dir passt. Frohes Neues!

Dieses Mal wird es ein etwas anderer Blogbeitrag. Es wird eher ein Aufruf, oder – das klingt wohl weniger pathetisch, eine Anregung für dieses noch junge Jahr.

Denn es darf – und das ist mein Vorschlag an dich-  jetzt endlich, ganz und gar, ja gänzlich, um dich selbst gehen!

Und das gilt vor allem für jene Frauen und Männer, bei denen es die letzten Jahre gänzlich um die anderen gegangen ist.

Denn ganz ehrlich: Wie viel haben wir uns in unserem Leben um andere gekümmert? Und wie oft stand am Ende in unserer Bilanz aus Geben und Nehmen ein fettes Minus?

Zuerst einmal dürfen wir aufhören uns selber zu beschwindeln.

Denn eigentlich lieben wir es ja, wenn es weniger um uns selbst und mehr um die anderen geht. Wir mussten unsere eigenen Schmerzen, Ängste und Traurigkeiten nicht spüren. Und haben stattdessen, hinter vorgehaltener Hand, über das Leben der anderen getratscht.

Oder haben uns in unserem Altruismus so unglaublich wichtig, hilfreich und gut gefühlt. Weil wir uns so heldenhaft um alle anderen, außer um uns selbst gekümmert haben.

So waren wir es fast schon gewohnt, die Bühnen der anderen zu bewohnen und in ihren Theaterstücke zu spielen. Nur blöd, denn das Drehbuch war nicht das unsere, der Regisseur ein anderer.

Nun, das muss so nicht mehr weiter gehen.

Zeit, uns in diesem noch jungen Jahr mit dem wichtigsten Menschen unseres Lebens zu befassen: uns selbst!

Denn ein sehr weiser Teil von uns weiß es schon lange: Wir sehnen uns danach, uns selbst in unserem Leben zu leben.

Zu spüren und zu wissen, dass das was ich lebe, ich bin.

Dass ich bei den Dingen, die ich tue, weiß – das bin ich, oder nein – das bin ich nicht.

Damit ich mein Leben so gestalte, wie es zu mir passt.

Zugegeben: Das ist nicht ganz einfach. Um herauszufinden, wer du bist, braucht es ein bisschen Mut.

Ich mache ein Beispiel.

Seit ein paar Jahren habe ich herausgefunden, dass ich intuitiv weiß, wie es meinen Zimmerpflanzen geht. Darum gieße ich sie nie in einem Durchgang, sondern immer individuell. Das habe ich schon immer so gemacht, aber es war mir nicht bewusst, weil es für mich selbstverständlich war. Heute weiß ich, dass das zu mir gehört. Die Kommunikation mit meinen Pflanzen ist im Alltag praktisch und macht mich glücklich.

Darum sage ich dir: Folge den Spuren der Freude. Tue das, was dein Herz erfüllt und du wirst spüren, dass das was du lebst, du bist. Und dass du das bist, was du lebst.

Denn in diesem Jahr, darf es ganz und gar um dich selbst gehen!

Somit: Gutes Neues Jahr ihr mutigen LeserInnen!

Carolin Meerle